CDU sieht Handlungsbedarf beim Schulmittagessen – Regionale Produkte sollen Preisanstieg stoppen

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CDU sieht Handlungsbedarf beim Schulmittagessen – Regionale Produkte sollen Preisanstieg stoppen

„Die Tatsache, dass es kaum Bewerbungen gab zur Ausschreibung beim Schulmittagessen zeigt, dass es Handlungsbedarf gibt.“, stellt Anke Schwindling, Sprecherin der CDU im Schulausschuss fest. In der besagten Ausschreibung für Bio-Essen liegt der Fokus der Auswahl, Zubereitung und Lieferung der Mittagsverpflegung auf der Einhaltung hoher Qualitätsstandards sowohl hinsichtlich der eingesetzten Produkte als auch hinsichtlich der Art und Weise der Verarbeitung. „Die Bewerberlage von Seiten der Essenslieferanten hat sich stark verschlechtert. Nur noch wenige Lieferanten sind in der Lage, die Mittagessen mit den geforderten Anforderungen zu liefern – und dann zu sehr hohen Preisen.“, so Schwindling weiter.
Im Schulbereich hatten 2018 noch vier potentielle Lieferanten ein Angebot abgegeben. Im Jahr 2021 waren es ebenfalls noch vier, allerdings wurde mit dieser Ausschreibung bei einigen der besagten Firmen die Kapazitätsgrenze erreicht. Das führte nach Aussage der Verwaltung dazu, dass bei der Ausschreibung im letzten Jahr nur noch zwei Angebote für insgesamt sechs Grundschulen abgegeben wurden.
„Auch bezüglich der Preise gab es nach der Einführung der Bio-Produkte enorme Preiserhöhungen. Lag der Preis an den Kitas vor Einführung von Bio noch bei 3,20 €, waren es im Jahr 2020 nach Einführung der Biokriterien schon 4,50 €. Das übersteigt einfach die Leistungsfähigkeit vieler Eltern. Und hier müssen wir handeln.“, konstatiert Anke Schwindling weiter. Es stehen weitere Preiserhöhungen ins Haus, so dass die Eltern gezwungen sind, für ein Kita-Essen weit über 5,00 € zu zahlen.

„Um die Kosten für die Eltern nicht ausufern zu lassen, hat sich die CDU Fraktion dazu entschieden, einer temporären Aussetzung der Anforderungen an die Auswahl und Zubereitung der Speisen hinsichtlich des Bio-Anteils zuzustimmen. Danach wird analysiert, ob die Streichung zu einer Erhöhung der Bewerberlage führt und ob sich die Preise stabilisieren. Daher setzen wir stark auf regionale Produkte. In unserer Region gibt es qualitativ hervorragende Produkte, auch wenn die Produzenten nicht alle Anforderungen erfüllen, die das Biosiegel erfordert. Unser Ziel ist, dass die Kinder ein gesundes, vollwertiges Mittagessen gemäß den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erhalten – zu akzeptablen Preisen für alle Beteiligten.“,  so Anke Schwindling abschließend.

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