CDU-Stadtratsfraktion setzt auf effektive Klimaschutzmaßnahmen – kein kleinteiliger und kostenintensiver Aktionismus!

Pressemitteilung
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CDU-Stadtratsfraktion setzt auf effektive Klimaschutzmaßnahmen - kein kleinteiliger und kostenintensiver Aktionismus!

„Die von den Grünen im Stadtrat angedachte Begrünung von Bushaltestellenhäuschen birgt die Gefahren von Vandalismus, ist statisch bei der Umsetzung im Bestand aufwendig und auch die Finanzierung sowie Unterhaltung sind wie so oft nicht mitbedacht.“, stellt Volker Krämer, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, fest.

„Außerdem sind die hierfür angedachten Flächen in der Größenordnung von je bis zu 10 m2 klein und somit dürfte der Einfluss auf das städtische Gesamtklima begrenzt sein. Selbst wenn alle städtischen Bushäuschen begrünt werden wird der Erfolg kaum spürbar ausfallen.“, so Krämer weiter.

Gerade in Zeiten knapper Kassen müsse unbedingt eine Kosten-Nutzen-Betrachtung bei allen Projekten der Stadt durchgeführt werden. Blinder Aktionismus ist angesichts steigender Energiekosten und drängender Versorgungsprobleme gerade in der Klimakrise nicht zielführend.
„Was wir jetzt brauchen ist eine schnellere Umstellung auf erneuerbare Energien im eigenen, kommunalen Umfeld. Dafür sollten wir alle verfügbaren Mittel, seien sie auch noch so knapp, einsetzen. Denn dadurch werden wir tatsächlich spürbare Ergebnisse für den Klimaschutz erzielen.“, fordert Yve Brück, Mitglied der CDU Stadtratsfraktion.

Ein wichtiger Baustein sei der zügige Ausbau von Photovoltaik-Anlagen, um unsere Bürgerinnen und Bürger langfristig auch finanziell zu entlasten. „Diese Maßnahmen kombiniert mit konsequenterer Flächenentsiegelung etwa bei größeren Verkehrsinseln und großflächiger Fassadenbegrünung kann im Ergebnis nachhaltiger und ggfs. sogar noch kostengünstiger umgesetzt werden. So könnte sich der ökologische Fußabdruck und die Attraktivität unserer Stadt effektiv verbessern.“, erklärt Volker Krämer weiter.

Die einsetzbaren Ressourcen an Geld und Personal sind begrenzt. Umso wichtiger ist es, dass wir uns jetzt auf die Maßnahmen konzentrieren, die möglichst schnell und effizient umsetzbar sind und einen erwiesenermaßen wirksamen und nachhaltigen Nutzen bringen. Klimaschutz geht uns alle an. Es ist ein wichtiges Kernprojekt für Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit unserer Landeshauptstadt Saarbrücken, aber eben auch für das ganze Land ,,Hierfür muss auch die Landesregierung sich noch viel stärker engagieren und deutlich mehr Verantwortung übernehmen. Bislang ist es leider wie so oft von Landesseite: Es wird viel geredet, aber es kommt nichts für die Kommunen raus. Das ist unverantwortlich und für eine Landesregierung, die sich grüner als die Grünen gibt, ein Armutszeugnis“, so Yve Brück und Volker Krämer abschließend.

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